• Geschrieben am
  • 15. Oktober 2014

Friedensgrund-Denkmal

Der 25. „Friedensgrund“ war der letzte.

 

Vom 26.08. – 02.09. erlebte unser altes Kloster sein Sommer-Highlight 2014. Knapp 100 Leute aus 9 verschiedenen Ländern Osteuropas arbeiteten, beteten, sangen und spielten im Paßhof und im gesamten Kloster, was vom Keller bis zum Dachboden gebraucht wurde. Der Friedensgrund als internationale Jugendbegegnung prägte über 25 Jahre die Jugendpastoral im Bistum Hildesheim.

Mit dem Jubiläum jedoch wird dieses überaus erfolgreiche Projekt beendet damit Platz ist für ein neues Konzept. Dieses wurde unmittelbar im Anschluss feierlich gestartet. Außer 16 Teilnehmern blieben alle für eine weitere Woche (vom 03. – 08.09.2014) im Kloster. Auch im Leitungsteam gab es sowohl Wechsel als auch Konstanten. Pfarrer Martin Maharens beendet sein Engagement nach etwa zehn Jahren. Das neue Konzept trägt den Arbeitstitel: „Internationale Jugendbegegnung“.

 

„Ora et labora“ (beten und arbeiten) sind nicht nur die Grundsäulen der Benediktiner, sondern auch für die 25 Jahre die des Friedensgrundes. So wurden diverse Arbeitsprojekte realisiert. Der Paßhof wurde neu gestaltet und bepflanzt. Der Taubenturm vor dem Kloster hat jetzt endlich mit Hilfe eines Erdkabels Licht. Eine Künstlergruppe hat sechs Zimmer im Kloster nach deren Namenspatronen gestaltet und auch im benachbarten Kindergarten, auf dem Friedhof und in der Stadt wurden kleinere Projekte erledigt.

 

Ein internationales Jugendprojekt, was so lange und so gut stattfand, verdient ein Denkmal. Etwa 70 der Teilnehmer haben zusammen eine große Europakarte ausgemalt. Als Symbol dafür, dass der Friedensgrund immer versucht hat über Staatsgrenzen hinweg zu denken und sich für Frieden, Versöhnung und Gemeinschaft eingesetzt hat, wurden absichtlich keine Landesgrenzen gezogen. Die 70 Bilder gehen frei ineinander über. Entstanden ist ein sehr buntes Europa – so bunt wie es tatsächlich ist. Die Karte hängt mit den entsprechenden Infotafeln in einem erst 2014 neu entstandenen Kleingruppenraum. Dieser trägt ab jetzt den Namen „Friedensgrund“. (Stefan Hage)